Konservative Behandlungsmöglichkeiten
Hyaluronsäure- und ACP-Therapie bei Knie- und Hüftbeschwerden
Nicht jede Beschwerde im Knie- oder Hüftgelenk erfordert eine Operation.
In vielen Fällen lassen sich durch konservative Therapien Schmerzen reduzieren und die Beweglichkeit verbessern.
Hyaluronsäure-Therapie
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und unterstützt die Beweglichkeit des Gelenks. Bei der Behandlung wird sie direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Gelenkfunktion zu verbessern.
Die Therapie erfolgt ambulant und kann bei Bedarf wiederholt werden. In vielen Fällen sind mehrere Anwendungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll, um eine möglichst gute Wirkung zu erzielen.
ACP-Therapie (Eigenbluttherapie)
Bei der ACP-Therapie werden körpereigene Wirkstoffe genutzt, um Heilungsprozesse zu unterstützen. Dazu wird Blut entnommen, aufbereitet und anschließend in das betroffene Gelenk oder Gewebe injiziert.
Die enthaltenen Wachstumsfaktoren können Entzündungen reduzieren und die Regeneration fördern. Auch hier erfolgt die Behandlung in der Regel in mehreren Sitzungen, abhängig von Beschwerden und Befund.
Wirkung und Ziel der Behandlung
Ziel beider Therapien ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und das Gelenk zu entlasten. Die Wirkung kann je nach Ausgangssituation unterschiedlich schnell eintreten. Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine spürbare Verbesserung innerhalb weniger Wochen. In vielen Fällen lassen sich Beschwerden deutlich lindern und eine Operation zumindest hinauszögern.
Ob ein operativer Eingriff langfristig vermieden werden kann, hängt jedoch von der individuellen Situation und dem Ausmaß der Gelenkveränderung ab.
Wann sind diese Therapien sinnvoll?
Konservative Behandlungen kommen vor allem bei leichten bis mittelgradigen Veränderungen zum Einsatz. Ziel ist es:
- Schmerzen zu reduzieren
- die Beweglichkeit zu verbessern
- eine Operation möglichst hinauszuzögern
Welche Therapie sinnvoll ist, entscheidet sich immer individuell – auf Basis Ihrer Beschwerden und des Befunds.


